Mai 2022

Dokumentation der Vorträge und Reaktionen

2022-05-19T13:21:26+02:00Mai 16th, 2022|Allgemein, Archiv, Texte|

Die Bonjour Tristesse hat eine Sonderausgabe herausgebracht, in der die von uns organisierten Vorträge zum Transaktivismus dokumentiert wurden, zusammen mit Texten, die sich mit den Reaktionen darauf befassen. Bereits die Ankündigung der Vorträge hat die hiesigen Vertreter der darin kritisierten Szene in helle Aufregung versetzt. Es folgte ein bunter Blumenstrauß aus woken Floskeln, plumpen Lügen und Gewaltandrohungen, die gegen unsere Gruppe, die Referenten und die Besucher der Vorträge gerichtet waren. Schließlich brachte sogar eine linke Mehrheit einen Auflösungsantrag gegen den AK Antifa im StuRa Uni Halle ein. Der wurde zwar vorerst abgewendet, allerdings läuft derzeit ein sogenanntes Mediationsverfahren, das sich weiter mit den Vorwürfen befasst.
Wem daran gelegen ist, selbst nachzulesen, wie die Kritik der Referenten lautete, anstatt die schablonenhaften Halbwahrheiten zu übernehmen, die darüber im Umlauf sind, dem wünschen wir viel Spaß beim Lesen des Heftes.
Das Heft liegt an den bekannten Orten in Halle und Leipzig aus,
im PDF-Format findet ihr es hier: Download [PDF] Bonjour Tristesse 25/2022 


Inhalt der Sonderausgabe:

September 2020

Juli 2015

Oktober 2012

Pressemitteilungen 2012

2021-01-18T18:42:21+01:00Oktober 25th, 2012|Archiv, Pressemitteilungen, Stellungnahmen|

Aus aktuellem Anlass

Die AG Antifa ist es gewohnt, denunziert, aus der Anonymität heraus verleumdet und mit haltlosen Vorwürfen konfrontiert zu werden. Das bringt es mit sich, wenn man seit fünfzehn Jahren mit Informationsveranstaltungen, Flugblättern und Presseerklärungen gegen Neonazismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit anzugehen versucht. Relativ neu ist, dass diese Angriffe nicht von rechts sondern auch von links kommen. Dieses Novum dürfte nicht zuletzt darauf zurückzuführen sein, dass sich die AG Antifa keiner Partei oder Strömung verpflichtet fühlt, sondern antiaufklärerisches Denken auch dann kritisiert, wenn es von links kommt (weiter zur Selbstdarstellung). Wer das, wie jüngst geschehen, als „antideutsch“ bezeichnen will, kann das gern tun. Es waren in der Geschichte nie die Verkehrtesten, denen vorgeworfen wurde, „antideutsch“ zu sein: von Heinrich Heine über Kurt Tucholsky bis Thomas Mann und Bertolt Brecht. Dennoch bevorzugen wir andere Begriffe.

Wer sich über die Arbeit der AG Antifa informieren möchte, ist dazu eingeladen, unsere Veranstaltungen zu besuchen, das Buch zu lesen, das wir 2004 im Unrast-Verlag herausgegeben haben, oder ein persönliches Gespräch mit uns zu führen.

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Juli 2012

Aufruf zur Demonstration: Insel fluten – Gegen den Volksmob, seine Apologeten und Aufstachler!

2021-01-18T18:43:57+01:00Juli 8th, 2012|Ankündigungen, Archiv|

Insel fluten – Gegen den Volksmob, seine Apologeten und Aufstachler!
Aufruf zur Demonstration in Insel am 8. Juli 2012

In Insel im nördlichen Sachsen-Anhalt finden sich seit letztem Sommer regelmäßig Dorfbewohner zusammen, um zwei Männer, die in den 1980er Jahren wegen Vergewaltigung verurteilt wurden, aus dem Ort zu vertreiben. Zu diesem Zweck haben sie auch den Schulterschluss mit Neonazis geprobt. Ihre Forderungen fanden bei der Landesregierung, bei „Bild“ & Co. zumindest zeitweise Gehör. Anfang Juni versuchte ein 50-köpfiger Lynchmob, das Haus der beiden Männer zu stürmen. Er konnte nur durch vehementen Polizeieinsatz davon abgehalten werden. Die Demonstration „Insel fluten!“ richtet sich weniger gegen die Beteiligung von Neonazis am Protest, sondern gegen die ganz gewöhnliche Lynchmeute vor Ort, gegen die Zugeständnisse der Landesregierung an den Dorfmob und die Hetzkampagne von „Bild“ & Co.

FÜR DIE CHANCE AUF RESOZIALISIERUNG! FREIE WOHNORTWAHL FÜR ALLE!

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